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Wie ihr Gutes tun könnt, ohne dabei selbst etwas auszugeben, hat uns im Interview der smoost Gründer Rainer Rother erzählt. Und ganz nebenbei haben wir ihn auch noch nach seinen persönlichen Bamberger Geheimtipps gefragt. Enjoy!

Erzähl uns ein bisschen, was ihr tut.
smoost ist eine App mit der man Gutes tun kann, ohne Geld auszugeben. Das funktioniert so: Lokale Vereine präsentieren sich und ein Projekt, für das sie Geld benötigen in unserer App, darunter wirbt der regionale Einzelhandel mit einem Werbebanner und wenn sich nun der Endkunde die Werbung ansieht, erhalten wir vom Einzelhandel Geld, dass wir zu ¾ an den jeweiligen Verein weitergeben. Damit steuert der Nutzer nicht nur gezielt, was mit seinem Werbegeld passiert, sondern tut auch noch Gutes.

Warum machst Du das was, du tust und wieso liebst du es?
Eigentlich bin ich Informatiker, hab mich aber schnell selbstständig gemacht und dann im Jahr 2013 das Start Up smoost gegründet. Für mich ist es eine absolute Leidenschaft mir zu überlegen „Welche Probleme haben Menschen?“, um dann zu schlussfolgern „Und wie kann ich das nun verbessern?“. Daraus ist auch smoost entstanden. Was wir tun, fühlt sich einfach richtig an. Wir bekommen so viel positives Feedback von den Organisationen. Das ist wirklich erfüllend. Und mal ehrlich: Wir haben Erfolg und tun dabei noch etwas Gutes. Besser geht es nicht.

Was ist ein Aspekt Eurer Arbeit, von dem Du denkst, andere wissen gar nicht, dass ihr das tut?
Viele wissen gar nicht, was wir überhaupt tun. Wenn das Wort „App“ und „Werbung“ fällt, werden wir oft in eine Schublade gesteckt. Ich würde mir wünschen, dass man uns richtig zuhört, denn wir sind wirklich überzeugt, von dem was wir tun und glauben, dass noch viel mehr davon profitieren könnten – sowohl Vereine als auch der regionale Einzelhandel.

Was würdest Du sagen, ist die größte Herausforderung bei Eurer Arbeit?
Zum Start hatten wir ein richtiges Henne-Ei-Problem: Denn wenn wir Vereine für die App akquirieren wollten, dann kam immer die Frage nach dem Einzelhandel und beim Einzelhandel die Anzahl der Vereine. Das war eine Herausforderung, aber wir haben es geschafft. 

Was ist Dein Geheimtipp in Bamberg?
Da habe ich drei: Es gibt einen Aussichtspunkt auf dem Wildensorger Berg. Von dort hat man meiner Meinung nach die beste Aussicht über Bamberg. Dann auf jeden Fall die Villa Remeis – ein wunderbarer Ort. Und zu guter Letzt das Antiquariat Lorang am alten Rathaus. Außen der touristische Trubel und dann kommt man dort hinein und taucht wie in eine magische Welt ein.

Was liebst Du an Bamberg?
Bamberg hat eine wunderbare Altstadt und für mich genau dir richtige Größe. Immer wenn ich von großen Städten in die kleine Bamberger Welt zurückkomme, dann fühle ich mich wohl. Ein Freund von mir sagt immer: Bamberg ist wie das Feen- und Auenland. Da kann ich nur zustimmen.

Mehr unter: https://www.smoo.st/